Das Bisonfleisch

Bisonfleisch gehört zweifellos an die Spitze aller Qualitätsfleischarten, denn es vereint edlen Fleischgeschmack mit hervorragenden Inhaltsstoffen. Als Wildfleisch hat es nicht den typischen (unangenehmen) Geruch beim Garen, sondern es "schmeckt " schon in der Nase. Es hat einen eigenen, intensiven und würzigen Geschmack, der nicht wie üblich vom Fett getragen wird. Mit seinen kurzen Fleischfasern ist es sehr zart, hat kaum Fett, einen hohen Eisengehalt und ein besonders leichtverdauliches Eiweiß bei niedrigstem Cholesterinniveau. Günstige Aminosäuren-Verhältnisse versprechen eine hohe Proteinverfüg-barkeit und reicher Thiamineintrag (Vitamin B 1) optimiert den Kohlenhydratstoffwechsel. Mit Selen, Zink und Kupfer (damit wird bei Bisons 2 x im Jahr der Fellwechsel gesteuert) wird eine breite Palette an Spurenelementen und Mineralien erkennbar.

Hier gibt es auch einen Haupteffekt: Selen und Zink fehlen oft im menschlichen Nahrungsspektrum. Dieser Mangel kann Krankheiten und Allergien verursachen.

Gesunde Ernährung begründet sich auf nachfolgendem Vergleich und der Tatsache, dass unsere Bisons ohne Hormone, Wachstumsstoffe oder subtherapeutische Antibiotika gezüchtet werden.

Bisonfleisch, aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht betrachtet, ist mit eines der gesündesten und nährstoffreichsten Fleischarten, die man bis heute kennt.
Kein anderes Fleisch enthält so viele wichtige gesunde Nährstoffe, dazu in der hohen Konzentration, wie Bison. Seine extrem hohen Anteile an guten, leicht aufspaltbaren Eiweißen, Vitaminen, insbesondere Thiamin (Vitamin B1-Variante), Eisen, Zink und vor allem Selen machen es gesundheitlich sehr wertvoll. Diese Stoffe, vor allem Selen, besetzen die Körperzellen dort, wo sich normalerweise Fette und Giftstoffe ansetzen, und blockieren die Zellen somit für diese. Es ist beobachtet worden, dass Menschen, die über die Nahrung viel Selen zu sich nehmen, sehr viel seltener bis gar nicht erkranken, als andere. Die berühmte "American Heart Association" empfiehlt es ausdrücklich zur Therapie für Herzpatienten, speziell wegen seines niedrigen Fett- und Cholesterin-Anteiles. Ein weiterer positiver Punkt ist sein hoher Anteil an besonders leicht aufspaltbarem Eiweiß. Es wird leicht abgebaut und bewirkt dadurch, dass die wertvollen Nährstoffe schnell an ihren Bestimmungsort kommen, das Fleisch schnell verdaut wird und kein Völlegefühl aufkommt. Besonders Sportler wissen dies zu schätzen. Sie können problemlos kurz vor dem Training oder Wettkampf noch ein Steak essen, ohne müde zu werden. In den U.S.A. haben dies Sportärzte und Ernährungswissenschaftler längst erkannt, und handeln danach.

Interessant für Allergiker: Menschen mit einer Allergie gegen "rotes Fleisch" können beruhigt sein: typische Symptome, wie sie bei einer üblichen Rotfleisch-Allergie auftreten, sind bei Bisonfleisch-Genuss noch nie beobachtet worden! Dazu kommt, dass Bison mit ca. 3% kaum Fett enthält, den geringsten Cholesterinwert aller Fleischsorten hat, 30% weniger Wasser enthält als Rind.

Und das Beste: Soweit bekannt ist, ist bei Artgerechter Haltung, das heißt bei Ernährung ausschließlich durch Frischfutter auf Weideland und eventuell erforderlicher Futterzugabe im Winter durch Silage, Heu oder Getreideschrot noch kein Fall von BSE wie z. B. bei Rindern aufgetreten. Auf Grund seiner Struktur ist das Fleisch ein absoluter Hit für den Fitnessplan von Sportlern

und körperlich beanspruchten Menschen. Die extrem leicht abbaubaren Eiweiß-Stoffe sorgen dafür, dass die wichtigen Nährstoffe sofort dem Organismus zur Verfügung stehen.

Merke: die besten Nährstoffe im Lebensmittel nutzen nichts, wenn sie so "verpackt" sind, dass sie nicht dort hin gelangen, wo sie gebraucht werden.
Ein Beispiel: Würde man Benzin in Stahlkapseln verpackt in den Tank geben, käme es nie in den Motor, könnte also nie seinen Zweck erfüllen. So ist es auch bei den Nährstoffen, ob es sich dabei um Vitamine, Fettsäuren, Eisen, Nickel, Kupfer, Zink oder Selen handelt. Dies ist leider bei anderen Fleischsorten häufig der Fall. Eiweiß-Ketten, die nicht aufgespaltet werden, können auch keine Nährstoffe frei setzen, die gebraucht werden. Das Eiweiß im Bisonfleisch ist nachweislich extrem leicht verdaulich (aufspaltbar), somit stehen wertvolle Stoffe sofort zur Verfügung.

Der schöne Nebeneffekt besteht darin, dass kein Völlegefühl aufkommt, welches müde macht. Das ist besonders für Sportler interessant, die auf solche Dinge besonders achten müssen.  Ebenfalls wichtig: Da Bison ca. 30% weniger Wasser enthält, als die gleiche Menge Rind, läuft es bei der Zubereitung nicht ein.
Was man in den Ofen gibt, ist auch nachher noch vorhanden. Durch seinen extrem geringen Fettgehalt von nur ca. 3% braucht es auch fast nur die Hälfte der Garzeit und der Temperatur wie bei Rindfleisch. Daher werden keine wertvollen Nährstoffe zerkocht, die kurze Faser macht das Fleisch derart zart, dass man auf das Messer praktisch verzichten kann.